Bis bald – im Wald!

Begleitet von diesem Schlachtruf erlebten die Rieter Grundschulkinder direkt nach den Osterferien drei Tage voller Walderlebnisse im „Doktorwald“. Unterstützt von drei Förstern vom Forst-BW gab es bei Spielen, handwerlichen Aktivitäten und vielen interessanten Informationen einen Einblick in verschiedene Bereiche des Waldes und den Naturschutz. Bevor es in den Wald ging, wurde noch täglich der Maitanz für die Aufführung am Maibaumaufstellen der Feuerwehr geübt.

Elias berichtet von dem ersten Tag, an dem es etwas über Vögel zu erfahren gab: „Bei dem ersten Spiel haben wir mit dem Vogelruf unseren Partner gefunden. Gemeinsam hat man gelernt, wie schwierig es ist ein Nest zu bauen und sich Futter zu suchen. Deswegen haben wir zum Schluss dem Zaunkönig mit einer Nisthilfe geholfen, damit er sich leichter ein Nest bauen kann.“

Der zweite Tag stellte die Honigbiene und die Wildbienen in den Fokus. Wieder durch ein Spiel erlebten die Kinder, wie anstrengend es ist, Nektar als Biene zu sammeln und wie wenig Nektar im Bienenstock ankommt, wenn die Flugwege zu den nektarspendenden Blumen weit sind. Bei dem Bau eines Modells zur Eiablage der Wildbienen kombiniert mit Nahrung für die Larven, stieg der Respekt vor der Arbeit der Wildbienen, die diese in Einzelarbeit leisten muss. Um die Wildbienen zu unterstützen wurden dann noch tatkräftig mehrere Bienenhotels gebaut und später an der Schule aufgehängt.

Am letzten Tag wurden eifrig mit den Materialien des Waldes Kugelbahnen in Gruppen erstellt. Jede Bahn musste mindestens 6 Meter lang sein, eine Rechts- und Linkkurve sowie einen Tunnel und eine Rampe enthalten. Während des Bauens wurde sogar noch ein Fuchsschädel, ein Vogelnest und Liegeplätze von Rehen gefunden. Alle Baumeister konnten die Bedingungen für die Kugelbahnen erfüllen und ließen unter dem Beifall Ihrer Schulkameraden ihre Kugeln durch die Bahnen flitzen.

Giulia fasst die drei Tage passend zusammen: „Alle Kinder hatten großen Spaß und lernten etwas über den Wald und die Tiere des Waldes. Es war toll!“ Deswegen: „Bis bald im Wald!“